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Anschlussfähigkeit, Innen/Außen, Zukunft

Drei kurze Le­xi­konein­träge. Er­schie­nen in: Heil, Chris­tine; Kolb, Gila; Meyer, Tors­ten (Hg.): Shift. #Glo­ba­li­sie­rung, #Me­di­en­kul­tu­ren, #Ak­tu­elle Kunst, Mün­chen 2012. Wei­tere In­for­ma­tio­nen im Blog von Tors­ten Meyer und auf der Home­page des kopaed-Verlags.

Im sel­ben Band fin­det sich übri­gens auch eine übe­r­ar­bei­tete Ver­sion ei­nes Ar­ti­kel aus mei­nem Blog: Ver­such über Hacking als so­ziale Form (PDF).

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»They shall not pass…«
Closed Access, Elsevier und die Jagd nach Reputation.

»At the risk of sta­ting the ob­vious, we in the aca­de­mic com­mu­nity create the ideas in our pa­pers. We write the pa­pers. We ty­pe­set the pa­pers. We re­view the pa­pers. We proo­fread the pa­pers. We ac­cept or re­ject the pa­pers. We elec­tro­ni­cally ar­chive and dis­tri­bute the pa­pers. If com­mer­cial publis­hers once played an es­sen­tial role in this pro­cess, to­day their role is mostly to own the co­py­rights and to collect mo­ney from the uni­ver­si­ties.«
– Scott Aaronson

Der fol­gende Ar­ti­kel wird so oder ähn­lich im nächs­ten KVV »Me­dien & Bil­dung« er­schei­nen, das Ti­tel­thema heisst dies­mal »Zu­gänge«. Weil das Thema Open Ac­cess nun schon seit ei­ni­ger Zeit ve­he­ment dis­ku­tiert wird, möchte ich die Chance nut­zen und den Ar­ti­kel hier vor Druck zur Dis­kus­sion stel­len. Er geht von fol­gen­den Fra­gen aus…

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»What’s next?« | Videos online

Im Blog zum letzt­jäh­ri­gen Sym­po­sium »What’s next?« in Köln sind nun die Mit­schnitte der Vor­träge verfügbar. Als da wä­ren: Aram Bar­tholl (Ber­lin): »What‘s next? – Get­ting real: Post-Internet«, Mat­thias Bött­ger (Raum­tak­tik / DAZ Ber­lin): »What‘s next? – Tal­king Fu­tures: Räume von mor­gen«, Holm Friebe (Zen­trale In­tel­li­genz Agen­tur, Ber­lin): »What’s next? – Sze­na­rios für die Kul­tur– und Krea­tiv­wirt­schaft«, Jo­han­nes M. Hedin­ger (Com&Com / ZHdK Zü­rich): »What’s next? – Post­irony and Glo­bal Art« […] Wei­ter­le­sen

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Versuch über Hacking als soziale Form


Die Rede vom „Hacking“ und ih­rem Prot­ago­nis­ten, dem Ha­cker, fei­ert seit ei­ni­ger Zeit ein be­mer­kens­wer­tes Come­back. Das ist si­cher kein Zu­fall, wenn man mit Dirk Ba­ecker in Rech­nung stellt, dass sich der Ha­cker an­schickt, den In­tel­lek­tu­el­len der mo­der­nen Buch­druck­ge­sell­schaft in ei­ner Weise zu be­er­ben, wie je­ner einst den Pries­ter an­ti­ker Hoch­kul­tu­ren be­erbte. Grund ge­nug, ge­nauer hin­zu­schauen. Wei­ter­le­sen

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Baecker: „Ein Ausblick auf die [nächste] Gesellschaft“

Un­ter dem Ti­tel „Ob­ser­ving Net­works. Ein Aus­blick auf die [nächste] Ge­sell­schaft“ er­wei­tert Dirk Ba­ecker im Rah­men sei­ner Keynote auf der dies­jäh­ri­gen X-Mess die Ba­sis sei­ner Ana­lyse der Com­pu­ter­ge­sell­schaft. Das ge­schieht zu­nächst ganz im Geiste Mar­shall McLu­hans, wenn Ba­ecker den Com­pu­ter und das In­ter­net als For­men der Zäh­mung oder des be­wäl­ti­gen­den Um­gangs je­ner Tur­bu­len­zen be­schreibt, mit de­nen die Ge­sell­schaft in Folge der Ein­füh­rung der Elek­tri­zi­tät vor 150 Jah­ren kon­fron­tiert war (und nach wie vor ist).

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Zukunftsfähige Zukünfte

Im An­schluss an vor­läu­fige Fa­zite und of­fene Fra­gen des Köl­ner „What’s next“-Symposiums und an die Dis­kus­sion mei­ner Re­plik auf Mi­chael See­manns Telepolis-Artikel soll im Fol­gen­den die von Ni­klas Luh­mann ein­ge­führte Un­ter­schei­dung von ge­gen­wär­ti­ger Zu­kunft und zu­künf­ti­ger Ge­gen­wart auf­ge­grif­fen wer­den. Eine Un­ter­schei­dung, die für ad­äquate Ana­ly­sen von Kri­sen und Zu­künf­ten un­ver­zicht­bar ist und in mei­nem Köl­ner Vor­trag am Rande, im an­schlie­ßen­den Work­shop aber an zen­tra­ler Stelle auf­tauchte – aber lei­der nicht ver­tieft wer­den konnte. Kon­kre­ter An­lass, diese Spur hier noch ein­mal auf­zu­neh­men, ist die Lek­türe der so­eben er­schie­ne­nen neu(nt)en Aus­gabe der Re­vue für post­he­roi­sches Ma­nage­ment. Sie trägt pas­sen­der­weise den Ti­tel „Zu­kunfts­fä­hig­keit“. Ein Post­scrip­tum. Wei­ter­le­sen

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Contre mspro

On­line pu­bli­zierte The­sen zur nächs­ten Ge­sell­schaft ha­ben Kon­junk­tur und Mi­chael Seemann/@mspro nutzt die Ge­le­gen­heit, seine prio­ri­tä­ren The­men Kon­troll­ver­lust, „Que­ryo­logy“ und Post­pri­vacy in Form ei­nes the­sen­haf­ten Pa­pers für Te­le­po­lis zu ver­sam­meln. Re­sul­tat ist ein (proto-)typisches Do­ku­ment der Krise. Eine Re­plik. Wei­ter­le­sen

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The good news is, it’s going to get worse…“

Am 26. Sep­tem­ber 2011 sprach der Au­tor und TV-Produzent Da­vid Si­mon im Rah­men der Frank Por­ter Gra­ham Lec­tures vor Stu­die­ren­den der Uni­ver­sity of North Ca­ro­lina. Si­mon skiz­ziert in sei­nem Vor­trag „The End of the Ame­ri­can Em­pire and What’s in It For You“ Zusammenhänge, die maß­geb­lich zu ei­nem als Kri­sen­phä­no­men be­ob­ach­te­ten Ord­nungs­ver­lust in den USA beige­tra­gen ha­ben und bis heute tun.

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Online-Zeitschrift Kunst Medien Bildung

An­fang des Mo­nats ging auf zkmb.de ein neues, in­ter­dis­zi­pli­näre e-Journal on­line, die „Zeit­schrift für Kunst Me­dien Bil­dung“. Seit ges­tern fin­det sich auf der Home­page der zkmb auch eine ak­tua­li­sierte Ver­sion mei­nes zu­vor hier im Blog pu­bli­zier­ten Ar­ti­kels „Eine neue Kunst für eine neue Ge­sell­schaft“ – jetzt also ganz of­fi­zi­ell zitierfähig.

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Person und Dokument

Per­so­nen sind in Ni­klas Luh­manns sys­tem­theo­re­ti­scher Dik­tion keine psy­chi­schen oder so­zia­len Sys­teme, kön­nen aber als Me­dium ih­rer struk­tu­rel­len Kopp­lung die­nen. Als po­ten­ti­elle Adres­sen und Zu­rech­nungs­stel­len von Kom­mu­ni­ka­tio­nen struk­tu­rie­ren sie die Au­to­po­ie­sis so­ziale Sys­teme. Un­ter Be­din­gun­gen funk­tio­na­ler Dif­fe­ren­zie­rung ste­hen Per­so­nen folg­lich dem Zu­griff al­ler Teil­sys­teme der Ge­sell­schaft zur Ver­fü­gung. Wenn in die­sem Ar­ti­kel ein ers­ter Ver­gleich von Klaus Ku­s­a­now­skys Do­ku­ment­form mit der systemtheoretisch-traditionellen Form der Per­son um­ris­sen wird, tre­ten über­ra­schende Par­al­le­len zu Tage. Wei­ter­le­sen