Auf ein Wort: Selbstreferenz

 

 

Selbst­re­fe­renz theo­re­tisch: Stan­ford En­cy­clo­pe­dia of Phi­lo­so­phy.

Selbst­re­fe­renz prak­tisch: Selbst­re­fe­renz.


Kommentare

  1. Dennis sagt:

    Muss man sich nun Ge­dan­ken ma­chen, wenn man sol­che sys­tem­theo­re­ti­schen Witze lus­tig fin­det? Das Luhmann-Lexikon von Det­lef Krause ent­hält auch zahl­rei­che sol­cher selbst­re­fe­ren­zi­el­ler Quer­ver­weise. Lei­der hatte ich bei der Lek­türe im­mer das Ge­fühl, dass das gar kein sys­tem­theo­re­ti­scher Hu­mor sein soll, son­dern nur von schlech­tem Lek­to­rat zeugt …

  2. Sebastian sagt:

    @ Den­nis: Nein, man muss sich m.E. keine Ge­dan­ken ma­chen. Luh­mann selbst scheint mir ein sehr fein­sin­ni­ger Hu­mo­rist ge­we­sen zu sein, zu­min­dest hatte ich an vie­len Fuß­no­ten sehr viel Freude. Hans-Martin Kru­ckis („Ab­gründe des Ko­mi­schen. Schlag­lich­ter auf Luh­manns Hu­mor“ in: Theo­dor Bard­mann, Dirk Ba­ecker (Hg.): „Gibt es ei­gent­lich den Ber­li­ner Zoo noch?“, Er­in­ne­run­gen an Ni­klas Luh­mann, Kon­stanz 1999) be­schei­nigt dem Meis­ter „die ganze Band­breite hu­mo­ris­ti­scher Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men, von der ge­bil­de­tes Pu­bli­kum vor­aus­set­zen­den Ver­ball­hor­nung von Klas­sik­er­zi­ta­ten bis hin zur gna­den­lo­sen Ni­veau­lo­sig­keit im flauen Ka­lauer, des­sen Witz darin be­steht, daß man ihn zum bes­ten gibt, ge­rade weil er so schlecht ist.“ (S. 48) — und hey, an­schau­li­cher läßt sich Selbst­re­fe­renz (zu­min­dest im Hy­per­text) kaum veranschaulichen.

    Oder mit Luh­mann: „Der Gag hei­ligt die Mittel.“

  3. seisi sagt:

    klasse! :)

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>