Trans-Formation

Nach dem Zwi­schen­spiel, das das Pro­blem der Form noch ein­mal her­aus­stel­len sollte, schlie­ßen wir an die Vor­über­le­gun­gen an. Mit Fritz B. Si­mon hat­ten wir fest­ge­hal­ten, dass die Form der Lehre der ei­gent­li­che Lehr­stoff sei. ((Vgl. SIMON, Fritz B.: Die Kunst nicht zu ler­nen, S. 153.)) Was ist „Form“ und wie kann sie ver­än­dert wer­den?
Es gibt sys­te­misch-kon­struk­ti­vis­tisch be­trach­tet keine „Form an sich“.  Eine Form be­nö­tigt ein Me­dium nied­ri­ge­rer Ebene um sich durch­zu­set­zen. Und ein Me­dium ist im­mer nur Me­dium re­la­tiv zu ei­ner sich durch­set­zen­den Form. ((Vgl. CORSI, Gian­carlo, ESPOSITO, Elena: Form/Medium, in: BARALDI, Clau­dio, CORSI, Gian­carlo, ESPOSITO, Elena: GLU. Glos­sar zu Ni­klas Luh­manns Theo­rie so­zia­ler Sys­teme, Frankfurt/Main 1997, S. 59.)) „Die Un­ter­schei­dung Form/Medium ope­riert im­mer als Un­ter­schei­dung, wo­bei jede Seite auf die an­dere ver­weist.“ ((Ebd.))


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