Und die Moral von der Geschicht‘…

Ein schö­ner Fund: Watz­la­wick bringt sein Fa­zit nach Er­ör­te­rung des Ge­fan­ge­nen­di­lem­mas.

Mo­ral: Reine Lo­gik und mensch­li­ches Ver­hal­ten ver­tra­gen sich nicht. ((WATZLAWICK, Paul. BEAVIN, Ja­net, JACKSON, Don: Mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­tion. For­men, Stö­run­gen, Pa­ra­do­xien, Bern, Stutt­gart, To­ronto (7.Aufl.) 1985, S. 212.))

Ganz ähn­lich übri­gens Fritz B. Si­mon:

Nur wer (zwei­wer­tig) lo­gisch denkt, kann ver­rückt wer­den. ((SIMON, Fritz B.: Meine Psy­chose, mein Fahr­rad und ich. Zur Selbst­or­ga­ni­sa­tion der Ver­rückt­heit, Hei­del­berg (2.Aufl.) 1991, S. 158.))

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00:56 Uhr, Nachtrag:

Nach zwei Soft­ware­spe­zia­lis­ten finde ich bei der Nacht­lek­türe noch den Mann für die Hard­ware. Ein drit­tes, the­ma­tisch wun­der­schön pas­sen­des Zi­tat von Ger­hard Roth aus der ak­tu­el­len „brand eins“-Ausgabe:

Ei­ner der größ­ten Irr­tü­mer in der Er­zie­hung und der Per­so­nal­füh­rung ist es, zu glau­ben, Men­schen wür­den ihr Ver­hal­ten dann ändern, wenn wir ih­nen un­sere lo­gisch zwin­gen­den Ar­gu­mente nur hin­rei­chend deut­lich ver­mit­telt ha­ben. ((„Schlaue den­ken we­nig nach“, Ger­hard ROTH im In­ter­view mit Pe­ter Fe­lix­ber­ger, in: brand eins Heft 09, Sep­tem­ber 2008, S.95.))