Wittgenstein sagt…

Und so fra­gen wir uns nicht, was wir ge­gen die Pa­ra­do­xien tun kön­nen, son­dern was die Pa­ra­do­xien für uns tun kön­nen. An ei­ner schö­nen Fund­stelle ((WATZLAWICK, Paul. BEAVIN, Ja­net, JACKSON, Don: Mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­tion. For­men, Stö­run­gen, Pa­ra­do­xien, Bern, Stutt­gart, To­ronto (7.Aufl.)  1985, S. 179.)) führt Paul Watz­la­wick diese Frage auf Lud­wig Witt­gen­stein zurück:

Die ver­schie­de­nen, halb scherz­haf­ten Ein­klei­dun­gen des lo­gi­schen Pa­ra­do­xes sind nur in­so­fern in­ter­es­sant, als sie ei­nen daran er­in­nern, daß eine ernst­hafte Ein­klei­dung des Pa­ra­do­xes von Nö­ten ist, um seine Funk­tion ei­gent­lich zu ver­ste­hen. Es fragt sich: Wel­che Rolle kann ein sol­cher lo­gi­scher Irr­tum in ei­nem Sprach­spiel spie­len? ((WITTGENSTEIN, Lud­wig: Be­mer­kun­gen über die Grund­la­gen der Ma­the­ma­tik, Ox­ford 1956, S. 179. Zit.n. WATZLAWICK a.a.O.))