Chronischer Mangel an Reflexion, als „Antizionismus“ verpackter Antisemitismus, fatale Sinnverarbeitungsregeln und körperliche Gewalt. Hamburgs “linke Szene” offenbart bei der Verhinderung der Vorführung des Films „Warum Israel“ von Claude Lanzmann ihren Bankrott. Eine Linksammlung zu den aktuellen Vorfällen.
- taz.de: „Hölle Hamburg“
- Jungle World: „Intifada im Hinterhof“
- Störungsmelder (ZEIT-Blog): „Antisemiten verhindern Lanzmann-Film auf St. Pauli“
- LAK Shalom Hamburg: „Antisemitische Zustände in Hamburg“
- Stellungnahme der Jüdischen Gemeinde Pinneberg: „Unterstützung nach den Vorfällen vom 25.10.“
- Erklärung der Veranstalter: „Laiendarsteller schlagen sich durch“
- B-Movie: „Stellungnahme zu den Vorfällen am 25.10. 2009“
Edit (23.11. 2009)
Endlich greift die Printpresse den Skandal auf (wenn auch zögerlich). Bezeichnend, dass das Aufgreifen der Thematik dabei auf den Initialartikel von Spiegel Online zurückgeht. Hier also weitere Links:
- Spiegel Online: Regisseur Lanzmann „schockiert“ über Krawalle bei Israel-Film
- Deutschlandradio Kultur: Antifas verhindern in Hamburg Vorführung eines Film von Claude Lanzmann
- Tagesspiegel: Antifas als Antisemiten
- Hamburger Abendblatt: Anti-israelische Ausschreitungen verhindern Filmvorführung
Edit (29.11. 2009)
Habe soeben den Artikel in der aktuellen ZEIT entdeckt. Kurz, prägnant und sehr treffend:
- Die Zeit: Darum Israel!
- Für Interessierte: Die Dokumentation von Claude Lanzmann ist bei der absolut Medien GmbH auf zwei DVDs erschienen (Link).
