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Meine Antwort auf meine Frage.

Nach der heutigen ↳Ringvorlesung glaube ich, meine ↳Frage an die Postironiker selbst beantworten zu können. Was mit “Postironie” gemeint zu sein scheint, ist (tatsächlich) ein Wunsch nach Entparadoxisierung. Fälschlicherweise nahm ich dafür aber einen Regress an, eine rückwärts gerichtete Schrittfolge; ein geradezu “romantischer” Entwurf. Dies scheint mir nach heute Abend aber nicht zutreffend.

Eher handelt es sich beim Konzept um persönlich (durch Beobachtungen der Umwelt) motivierte Komplexitätsreduktion. Mit hübschem Artwork, ohne explizites Theoriefundament, dafür ergebnisoffen, potentiell partizipativ, irritierbar und als “work in progress”. Mit dem Mut, das Konzept (wenn es sich nicht als viables Medium für die Formulierung des erhofften Sinns erweisen sollte) aufzugeben. Es wurde ein Symposium für das nächste Frühjahr angekündigt; ein Grund, weiterhin interessierter Zaungast zu bleiben.

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