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Quaternio Terminorum

Wikipedia schreibt zum syllogistischen ↳Fehlschluss:

Im kategorischen Syllogismus müssen genau drei verschiedene Begriffe vorkommen, jeder zweimal:

▪ Im Obersatz (= erste Prämisse) Prädikat und Mittelbegriff

▪ Im Untersatz (= zweite Prämisse) Subjekt und Mittelbegriff

▪ Im Schlusssatz (= Konklusion) Subjekt und Prädikat.

Wird diese Regel verletzt, ist ein Fehlschluss die Folge.

Arne schreibt zur Derealisierungsangst:

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Oder um-form-uliert:

Alte Unterscheidung/Obersatz: Fiktion(alität) ist Gegenbegriff zu Realität

Neue Unterscheidung/Untersatz: Virtualität ist Gegenbegriff zu Realität

Ergo/Conclusio: Virtualität ist Fiktion(alität).

Noch einmal die Wikipedia:

Quaternio-Terminorum-Fehlschlüsse beruhen oft auf der Homonymie zweier Begriffe, wie in diesem antiken Beispiel:

Die vom Kranken eingenommene Arznei ist gut.

Je mehr Gutes man tut, desto besser ist es.

Daraus folgt: Man muss möglichst viel Arznei einnehmen.

Auch wenn zweiwertige Logik verrückt machen kann: Mit solchen Fehlschlüssen sollte nicht operiert werden. Danke für den Hinweis, Arne!

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