study.log

studylog

Lei­der man­gelt es mir ge­rade an Zeit, seltsame-schleifen.com in der ge­wohn­ten Re­gel­mä­ßig­keit zu ak­tua­li­sie­ren. Das tra­di­tio­nell ar­beits­rei­che Se­mes­ter­ende for­dert sei­nen Tri­but; und weil der nächste the­ma­tisch an­schlie­ßende Bei­trag der Be­ob­ach­tun­gen von zen­tra­ler Be­deu­tung ist, soll er auch nicht übe­reilt ver­öf­fent­licht wer­den. Ich bitte meine Leser/innen um et­was Ge­duld, ab Fe­bruar wird der Ver­öf­fent­li­chungs­mo­dus hier hof­fent­lich zum ge­wohn­ten Rhyth­mus zu­rück finden.

Ne­ben­bei: Ein ganz prak­ti­scher Grund für die un­ge­wohnt ge­ringe Ver­öf­fent­li­chungs­dichte hängt übri­gens the­ma­tisch und prak­tisch ganz eng mit den Ideen die­ses Blogs zu­sam­men: Ich be­treue nun und blogge über die nächste Ent­wick­lungs­phase ei­ner Soft­ware na­mens „study.log“, ei­nem ku­mul­ta­ti­ven Know­ledge Con­struc­tion Tool, das am Ar­beits­be­reich Me­dien & Bil­dung/MultiMedia-Studio des Fach­be­rei­ches Er­zie­hungs­wis­sen­schaft der Uni­ver­si­tät Ham­burg von Prof. Dr. Tors­ten Meyer und sei­nen Mit­ar­bei­tern kon­zi­piert und ent­wi­ckelt wurde.

„Wis­sen ist ein pro­zess­ge­bun­de­ner Sys­tem­zu­stand. Eine di­rekte Über­tra­gung von Wis­sen aus dem ei­nen Kopf in den an­de­ren ist völ­lig un­mög­lich.“ (Tors­ten Meyer für das study.log-Team)

Das Pro­gramm be­wegt sich ir­gendwo zwi­schen di­gi­ta­lem Zet­tel­kas­ten, in­ter­ak­ti­vem (Lern-)Logbuch und ästhe­tisch vi­sua­li­sier­tem Mind-Map-Tool und ist auf der Seite studylog.de kos­ten­los down­load­bar. Die Nut­zer kön­nen im Rah­men der kol­la­bo­ra­tiv kon­zi­pier­ten „nächs­ten Phase“ an der Wei­ter­ent­wick­lung des Tools par­ti­zi­pie­ren und studylog.de bil­det in die­sem Rah­men eine erste Kom­mu­ni­ka­ti­ons­of­ferte. Je­der (und ins­be­son­dere na­tür­lich die Le­ser mei­nes Blogs) sind herz­lich dazu ein­ge­la­den, das Pro­gramm aus­gie­big zu tes­ten und an der Ent­wick­lung von study.log Teil zu haben!

„Es sich um die ein­zig­ar­tige Mög­lich­keit, die zu­künf­tige Ent­wick­lung ei­nes Wis­sen­or­ga­ni­sa­ti­ons­tools maß­geb­lich und ganz im Sinne ei­nes „grassroots“-Konzepts mit zu be­ein­flus­sen: Das Pro­gramm ist „un­der con­struc­tion — al­ways beta“; al­les an­dere wäre Zeug­nis ei­ner fal­schen Auf­fas­sung der Dy­na­mik neuer Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien.“ (aus dem In­iti­al­bei­trag)



Kommentare

  1. Daniel sagt:

    Kurze Frage: Gibt es zu dem Pro­gramm auch eine kleine Bei­spiel­da­tei, da­mit man ein biss­chen Aus­pro­bie­ren kann und der Ein­stieg leich­ter fällt?

    Gruß
    Daniel

  2. Sebastian sagt:

    Es gibt der­zeit (noch) keine online-taugliche Ver­sion des Pro­gramms, eine der­ar­tige Um­set­zung ist aber auf je­den Fall Teil des nächs­ten Ent­wick­lungs­schrit­tes. Auf der Blog­seite gibt es ein kur­zes Vi­deo, dass ei­nen ers­ten Ein­blick in De­sign und Funk­tio­na­li­tät bie­tet — an­sons­ten gilt: Down­load, In­stal­la­tion und über­ra­schen las­sen! Es lohnt sich auf je­den Fall und ins­be­son­dere deine Mei­nung in­ter­es­siert mich na­tür­lich bren­nend, denn Luh­manns Zet­tel­kas­ten ist ei­ner der geis­ti­gen Pa­ten für study.log…

  3. Daniel sagt:

    Down­load und In­stal­la­tion habe ich hin­ter mir. :-) Ich meinte auch keine Online-Version, son­dern eine Da­tei mit ei­ni­gen be­reits er­stel­len Daten­sät­zen, die man gleich im­por­tie­ren kann, da­mit man quasi ohne erst selbst Ein­träge er­stel­len zu müs­sen das Pro­gramm schon mal ver­wen­den kann. Aber falls nicht, werde ich mal selbst ein paar Ein­träge an­le­gen und ausprobieren.

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