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Die Krisen der Computergesellschaft

Dirk Baecker fasst zentrale Thesen seiner „Studien zur nächsten Gesellschaft“ in einem gut 60-minütgen Interview mit dem Publizisten und Moderator Roger de Weck für die Sendung „Sternstunden der Philosophie“ des Schweizerischen Fernsehens zusammen (download, 217MB). Vgl. dazu auch das Radio-Gespräch Baeckers mit Karin Fischer vom 6.12. 2009.

9 Kommentare

  1. So um Minute 50 gibt er ne Weltklasseantwort auf die Frage, ob Surfen nicht oberflächlich ist, weil es sich ja an der Obefläche abspielt. Da ist der Herr de Weck echt abgemeldet. ;-)

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  4. um min. 5 sagt baercker, dass wenn es der gesellschaft nicht gelingt, neue gesellschaftliche strukturen zu finden, dann sei die chance gross, dass ein neues medium insgesamt abgelehnt wird. – gab es das jemals? ich bezweifle die aktive rolle, die der gesellschaft hier zugeteilt wird. gibt es ein medium, dass sich aufgrund der ablehnenden haltung der gesellschaft nicht durchgesetzt hat?

  5. Tatsächlich blieb es einer ganzen Reihe von Medien verwehrt, sich gesellschaftlich durchzusetzen. Es liegt in der Natur der Sache, dass uns die meisten unbekannt sind und ex post recht obskur klingen, nach „science fiction“ im wahrsten Sinne des Wortes. Einen guten ersten Einblick erlaubt das „deadmedia“-Projekt (zur Zeit leider offline, daher auch ein Link zum Wikipedia-Artikel und einer sehr hübschen grafischen Interpretation).

  6. 2. versuch (html-neuling): aber damit sind doch in ers­ter linie tech­nisch über­holte medien gemeint. sprich der grund für deren ver­sa­gen liegt weni­ger in der ableh­nen­den hal­tung der gesell­schaft auf­grund des zer­wer­fens alter struk­tu­ren, als viel­mehr in einer ökono­mi­schen über­le­gen­heit ande­rer medien. der grund, dass wir heute keine tau­ben­post mehr benut­zen, ist doch nicht, dass die­ses medium alte gesell­schafts­struk­tu­ren her­aus­ge­for­dert hat?

  7. Naja – das kann man ex post immer leicht sagen. Prognosen sind schwierig und im Nachhinein erscheinen solche Entwicklungen immer folgerichtig; aber wer hätte z.B. um 1450 der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern die Bedeutung zugesprochen, die sie im Laufe der weiteren Geschichte haben sollte? Und was genau ist eigentlich ein „technisch-überholtes“ Medium?

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