Die Krisen der Computergesellschaft

Dirk Ba­ecker fasst zen­trale The­sen sei­ner „Stu­dien zur nächs­ten Ge­sell­schaft“ in ei­nem gut 60-minütgen In­ter­view mit dem Pu­bli­zis­ten und Mo­de­ra­tor Ro­ger de Weck für die Sen­dung „Stern­stun­den der Phi­lo­so­phie“ des Schwei­ze­ri­schen Fern­se­hens zu­sam­men (down­load, 217MB). Vgl. dazu auch das Radio-Gespräch Ba­eckers mit Ka­rin Fi­scher vom 6.12. 2009.


Kommentare

  1. Stefan sagt:

    So um Mi­nute 50 gibt er ne Welt­klas­se­ant­wort auf die Frage, ob Sur­fen nicht ober­fläch­lich ist, weil es sich ja an der Obe­flä­che ab­spielt. Da ist der Herr de Weck echt abgemeldet. ;-)

  2. adrian oesch sagt:

    um min. 5 sagt baercker, dass wenn es der ge­sell­schaft nicht ge­lingt, neue ge­sell­schaft­li­che struk­tu­ren zu fin­den, dann sei die chance gross, dass ein neues me­dium ins­ge­samt ab­ge­lehnt wird. — gab es das je­mals? ich be­zweifle die ak­tive rolle, die der ge­sell­schaft hier zu­ge­teilt wird. gibt es ein me­dium, dass sich auf­grund der ab­leh­nen­den hal­tung der ge­sell­schaft nicht durch­ge­setzt hat?

  3. Sebastian sagt:

    Tat­säch­lich blieb es ei­ner gan­zen Reihe von Me­dien ver­wehrt, sich ge­sell­schaft­lich durch­zu­set­zen. Es liegt in der Na­tur der Sa­che, dass uns die meis­ten un­be­kannt sind und ex post recht ob­skur klin­gen, nach „sci­ence fic­tion“ im wahrs­ten Sinne des Wor­tes. Ei­nen gu­ten ers­ten Ein­blick er­laubt das „dead­me­dia“-Pro­jekt (zur Zeit lei­der off­line, da­her auch ein Link zum Wikipedia-Artikel und ei­ner sehr hüb­schen gra­fi­schen In­ter­pre­ta­tion).

  4. adrian oesch sagt:

    2. ver­such (html-neuling): aber da­mit sind doch in ers­ter li­nie tech­nisch über­holte me­dien ge­meint. sprich der grund für de­ren ver­sa­gen liegt weni­ger in der ableh­nen­den hal­tung der gesell­schaft auf­grund des zer­wer­fens al­ter struk­tu­ren, als viel­mehr in ei­ner ökono­mi­schen über­le­gen­heit ande­rer me­dien. der grund, dass wir heute keine tau­ben­post mehr benut­zen, ist doch nicht, dass die­ses me­dium alte gesell­schafts­struk­tu­ren her­aus­ge­for­dert hat?

  5. Sebastian sagt:

    Naja – das kann man ex post im­mer leicht sa­gen. Pro­gno­sen sind schwie­rig und im Nach­hin­ein er­schei­nen sol­che Ent­wick­lun­gen im­mer fol­ge­rich­tig; aber wer hätte z.B. um 1450 der Er­fin­dung des Buch­drucks mit be­weg­li­chen Let­tern die Be­deu­tung zu­ge­spro­chen, die sie im Laufe der wei­te­ren Ge­schichte ha­ben sollte? Und was ge­nau ist ei­gent­lich ein „technisch-überholtes“ Medium?

  1. drik ba­ecker stellt kul­tur­theo­re­ti­sche the­sen vor. über me­dien und ge­sell. — stern­stunde phi­los. — http://me.lt/7f46E via @autopoiet

  2. (RT @fasel) RT @mspro: habe ge­rade eine sehr lehr­same stunde mit dirk ba­ecker ver­bracht: http://t.co/EcIHRft

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