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Anschlussfähigkeit, Innen/Außen, Zukunft

Drei kurze Lexikoneinträge. Erschienen in: Heil, Christine; Kolb, Gila; Meyer, Torsten (Hg.): Shift. #Globalisierung, #Medienkulturen, #Aktuelle Kunst, München 2012. Weitere Informationen im Blog von Torsten Meyer und auf der Homepage des kopaed-Verlags.

Im selben Band findet sich übrigens auch eine überarbeitete Version eines Artikel aus meinem Blog: Versuch über Hacking als soziale Form (PDF).


Abbildung: „Field Observations“ von Calsidyrose (cc).

4 Kommentare

  1. Ich habe mir das PDF zur Anschlussfähigkeit durchgelesen und — so denke ich — auch folgen können. Das ist für mich Anfangs nicht ganz einfach aber später im Grunde nicht schwierig wenn ich mir die Beschreibungen intern visualisiere, zur Laufzeit in (teilweise bewegliche) Bilder übersetze. Als fachfremd muss ich mir diese Sprache und Semantik noch mühselig dekodieren.

    Wie machen Sie das, um solche Dinge zu erfassen und zu denken?

  2. Liebe/r m,

    danke für die Notiz. Mir leistete das »GLU«-Glossar von Baraldi/Corsi/Esposito stets gute Dienste geleistet. Vgl. dazu auch http://sebastian-ploenges.com/blog/2009/luhmann-lesen/. Zur Visualisierung des Unterscheidungsgebrauchs im engeren Sinne waren mir George Spencer Browns eigene Hinweise in den Laws of Form immer wieder hilfreich: »In a plane space, draw a circle. Let a mark ›m‹ indicate the outside of the circumference. Let no mark indicate the inside of the circumference. Let the mark ›m‹ be a circle.« (Kapitel 12, »Re-Entry into the Form«).

  3. Eine spannende Themenauswahl, die auf die drei Punkte: Globalisierung, Medienkulturen und aktuelle Kunst setzt. Es ist wieder an der Zeit nicht nur in der Kunst an Umwälzungen zu denken. Denn mit der Verbreitung der virtuellen Verbindungen lassen sich auch neue Wege in fast allen Lebensbereichen finden. Die Globalisierung der Kunst ist ein mögliches Ziel, aber das wollten schon andere Künstlergruppen vor der virtuellen Welt erreichen. Man erinnere sich an die subversiven Kunsttendenzen in den vergangenen 30 oder 40 Jahren, die zu absurden Projekten geführt haben. Alles nur um international medienwirksam Aufsehen zu erregen. Manchmal fragt man sich, ob dabei nur die Kunst im Vordergrund steht, oder nur der Begriff für eine Egomanie herhalten muss? Alles ist auf Show und Spektakel ausgerichtet, genau wie es in der Presse heutzutage zu verfolgen ist. Das tiefgründige und ästhetische bleibt oft dabei auf der Strecke. Die Künstler legen mehr Wert darauf allseits medienwirksam präsent zu sein. Und dazu bietet ja das Netz reichlich Gelegenheit.

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