<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>
<channel>
	<title>Kommentare zu draw a distinction!</title>
	<atom:link href="http://sebastian-ploenges.com/blog/?feed=comments-rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sebastian-ploenges.com/blog</link>
	<description></description>
	<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 22:50:34 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7.1</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Kommentare von Aufgaben zur zwölften Sitzung &#171; Fellzwerg&#8217;s Blog zu #Giesecke</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=1237&#038;cpage=1#comment-574</link>
		<dc:creator>Aufgaben zur zwölften Sitzung &#171; Fellzwerg&#8217;s Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 13:48:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=1237#comment-574</guid>
		<description>[...] den vorherigen Seiten ausbreitet, berechtigt? (Man beachte bezüglich dieser Frage das Postskriptum jenes Blogeintrags.)    &#9654; Comment   /* 0) { jQuery('#comments').show('', change_location()); [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] den vorherigen Seiten ausbreitet, berechtigt? (Man beachte bezüglich dieser Frage das Postskriptum jenes Blogeintrags.)    &#9654; Comment   /* 0) { jQuery(&#8217;#comments&#8217;).show(&#8221;, change_location()); [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Zwei Medienbegriffe &#171; Fellzwerg&#8217;s Blog zu #Medium</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=961&#038;cpage=1#comment-493</link>
		<dc:creator>Zwei Medienbegriffe &#171; Fellzwerg&#8217;s Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 08:33:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=961#comment-493</guid>
		<description>[...] Wort und Wissen sollte uns interessieren. So kann ich nicht recht verstehen, weshalb Sebastian im Abschnitt &#8220;Medium&#8221; jenes Blog-Eintrags einen Medienbegriff in den Blick nimmt, der eher dem ersten zu ähneln scheint.    &#9654; Comment  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Wort und Wissen sollte uns interessieren. So kann ich nicht recht verstehen, weshalb Sebastian im Abschnitt &#8220;Medium&#8221; jenes Blog-Eintrags einen Medienbegriff in den Blick nimmt, der eher dem ersten zu ähneln scheint.    &#9654; Comment  [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von fellzwerg zu #Medium</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=961&#038;cpage=1#comment-464</link>
		<dc:creator>fellzwerg</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 12:08:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=961#comment-464</guid>
		<description>&lt;p align="justify"&gt;Imposanter Blog-Eintrag. Beleg deiner wissenschaftlichen Skills im multimedialen Raum. Und eines wissenschaftlichen Schwerpunkts von dir.

Übrigens wird &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medium" rel="nofollow"&gt;in der &lt;i&gt;Wikipedia&lt;/i&gt; unter "Medium"&lt;/a&gt; zwischen einem Medium als stofflichen Vermittler und einem Medium als Übermittler von Informationen unterschieden. Sollte sich der Medienwissenschaftler nicht auf letzteren Begriff konzentrieren? Wie passt dann aber das Heider-Medium ins Bild? Da habe ich etwas noch nicht verstanden, wenn es sich verstehen lässt.
&lt;/p&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Imposanter Blog-Eintrag. Beleg deiner wissenschaftlichen Skills im multimedialen Raum. Und eines wissenschaftlichen Schwerpunkts von dir.</p>
<p>Übrigens wird <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Medium" rel="nofollow">in der <i>Wikipedia</i> unter &#8220;Medium&#8221;</a> zwischen einem Medium als stofflichen Vermittler und einem Medium als Übermittler von Informationen unterschieden. Sollte sich der Medienwissenschaftler nicht auf letzteren Begriff konzentrieren? Wie passt dann aber das Heider-Medium ins Bild? Da habe ich etwas noch nicht verstanden, wenn es sich verstehen lässt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von fellzwerg zu #Logik</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=902&#038;cpage=1#comment-446</link>
		<dc:creator>fellzwerg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 20:40:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=902#comment-446</guid>
		<description>Die erste Zeile obiger Ableitung muss natürlich "1 (1) -(p v -p) AE" lauten. Hat Horst eben erst entdeckt. Macht seinem Namen alle Ehre.

Übrigens scheint ihr mir nicht hinreichend Satzpaare wie "p v -p" und "'p v -p' ist ein Theorem klassischer Junktorenlogik" zu unterscheiden. Ein Satz der ersten Art ist im Kalkül klassischer Junktorenlogik beweisbar, nicht aber ein Satz der zweiten Art. Um einen Satz der zweiten Art geht es mir. Er bringt m. E. eine analytische, apriorische Wahrheit zum Ausdruck.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Zeile obiger Ableitung muss natürlich &#8220;1 (1) -(p v -p) AE&#8221; lauten. Hat Horst eben erst entdeckt. Macht seinem Namen alle Ehre.</p>
<p>Übrigens scheint ihr mir nicht hinreichend Satzpaare wie &#8220;p v -p&#8221; und &#8220;&#8216;p v -p&#8217; ist ein Theorem klassischer Junktorenlogik&#8221; zu unterscheiden. Ein Satz der ersten Art ist im Kalkül klassischer Junktorenlogik beweisbar, nicht aber ein Satz der zweiten Art. Um einen Satz der zweiten Art geht es mir. Er bringt m. E. eine analytische, apriorische Wahrheit zum Ausdruck.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Sebastian zu #Medium</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=961&#038;cpage=1#comment-438</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 16:26:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=961#comment-438</guid>
		<description>&lt;a name="nach" rel="nofollow"&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;#Nachtrag&lt;/strong&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p align="justify"&gt;
Im Laufe des Schreibens stieß ich gestern auf eine prägnante Formulierung zum Heider-Medium bei Corsi/Esposito, die ich aber nicht in den Artikel aufnahm, um es mit der Abstraktion nicht zu übertreiben: "Laut Heider ist [visuelle oder akustische] Wahrnehmung dank eines Mediums (Licht oder Luft) möglich, das selbst nicht wahrgenommen wird [...]. Das Medium ist also formenlos: Die Luft ist nicht laut, und die elektromagnetischen Wellen sind nicht sichtbar." (CORSI, ESPOSITO, Form/Medium S. 58f.)
&lt;/p&gt;

&lt;img class="alignleft size-full wp-image-997" title="goldfish" src="http://www.sebastian-ploenges.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/goldfish.jpg" alt="goldfish" /&gt;

&lt;p align="justify"&gt;Heute erinnerte mich &lt;a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/blog/" rel="nofollow"&gt;Torsten Meyer&lt;/a&gt; glücklicherweise an die analoge Metapher; Grund genug, den Faden doch noch einmal aufzunehmen. Meyer (be)schreibt: "Fische sind die einzigen Tiere, die nicht wissen, was Wasser ist. Fische haben kein explizites Wissen über das Medium, das ihnen als Lebens-Mittel dient. Erst der Wechsel von einem in ein anderes, ein 'Neues Medium' würde dessen Eigenarten erfahrbar machen. Erst wenn Fische auf dem Trockenen liegen, würden sie - mit gravierender Wirkung allerdings - erfahren, was Wasser ist." (MEYER, Torsten: Zwischen Kanal und Lebens-Mittel: pädagogisches Medium und mediologisches Milieu, in: FROMME, Johannes, SESINK, Werner (Hrsg.): &lt;a href="http://www.sebastian-ploenges.com/blog/2008/padagogische-medientheorie/" rel="nofollow"&gt;Pädagogische Medientheorie&lt;/a&gt;, Wiesbaden 2008, S. 77.)&lt;/p&gt;

Wir sollten den Medienbegriff also zunächst ebenso abstrakt wie weit fassen, um seiner inneren Komplexität gerecht zu werden.

&lt;hr /&gt;
Foto "&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/97373666@N00/253323619/" rel="nofollow"&gt;goldfish&lt;/a&gt;" von &lt;a href="http://www.flickr.com/people/97373666@N00/" rel="nofollow"&gt;John O'Sullivan&lt;/a&gt; unter einer &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" rel="nofollow"&gt;CC-Lizenz&lt;/a&gt;. Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a name="nach" rel="nofollow"></a><strong>#Nachtrag</strong><br />
</p>
<p align="justify">
Im Laufe des Schreibens stieß ich gestern auf eine prägnante Formulierung zum Heider-Medium bei Corsi/Esposito, die ich aber nicht in den Artikel aufnahm, um es mit der Abstraktion nicht zu übertreiben: &#8220;Laut Heider ist [visuelle oder akustische] Wahrnehmung dank eines Mediums (Licht oder Luft) möglich, das selbst nicht wahrgenommen wird [...]. Das Medium ist also formenlos: Die Luft ist nicht laut, und die elektromagnetischen Wellen sind nicht sichtbar.&#8221; (CORSI, ESPOSITO, Form/Medium S. 58f.)
</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="goldfish" src="http://www.sebastian-ploenges.com/blog/wp-content/uploads/2009/04/goldfish.jpg" alt="goldfish" /></p>
<p align="justify">Heute erinnerte mich <a href="http://mms.uni-hamburg.de/blogs/meyer/blog/" rel="nofollow">Torsten Meyer</a> glücklicherweise an die analoge Metapher; Grund genug, den Faden doch noch einmal aufzunehmen. Meyer (be)schreibt: &#8220;Fische sind die einzigen Tiere, die nicht wissen, was Wasser ist. Fische haben kein explizites Wissen über das Medium, das ihnen als Lebens-Mittel dient. Erst der Wechsel von einem in ein anderes, ein &#8216;Neues Medium&#8217; würde dessen Eigenarten erfahrbar machen. Erst wenn Fische auf dem Trockenen liegen, würden sie - mit gravierender Wirkung allerdings - erfahren, was Wasser ist.&#8221; (MEYER, Torsten: Zwischen Kanal und Lebens-Mittel: pädagogisches Medium und mediologisches Milieu, in: FROMME, Johannes, SESINK, Werner (Hrsg.): <a href="http://www.sebastian-ploenges.com/blog/2008/padagogische-medientheorie/" rel="nofollow">Pädagogische Medientheorie</a>, Wiesbaden 2008, S. 77.)</p>
<p>Wir sollten den Medienbegriff also zunächst ebenso abstrakt wie weit fassen, um seiner inneren Komplexität gerecht zu werden.</p>
<hr />
Foto &#8220;<a href="http://www.flickr.com/photos/97373666@N00/253323619/" rel="nofollow">goldfish</a>&#8221; von <a href="http://www.flickr.com/people/97373666@N00/" rel="nofollow">John O&#8217;Sullivan</a> unter einer <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de" rel="nofollow">CC-Lizenz</a>. Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Malte M zu #Wissen0.1</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=928&#038;cpage=1#comment-435</link>
		<dc:creator>Malte M</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 14:57:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=928#comment-435</guid>
		<description>In der Tat. Einfacher als Hartmann. Puh. Doch nicht Tischlern.
Aber Gödel winkt wirklich nur am Horizont. Denn der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass Gödel NUR die beschränkte Reichweite "Wissens" aufzeigt, nicht aber das wackelige Fundament ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat. Einfacher als Hartmann. Puh. Doch nicht Tischlern.<br />
Aber Gödel winkt wirklich nur am Horizont. Denn der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass Gödel NUR die beschränkte Reichweite &#8220;Wissens&#8221; aufzeigt, nicht aber das wackelige Fundament ;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Sebastian zu #Logik</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=902&#038;cpage=1#comment-410</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:18:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=902#comment-410</guid>
		<description>Jep, du sprichst mir aus der Seele. Ich muss allerdings noch ergänzen, dass mit Blick auf Kant Fehler zunächst einmal zu meinen Lasten gehen, was grundsätzlich für alle verbleibenden Fehler im Rahmen dieses Blogs gilt, mit Ausnahme von Fehlern in diesem Satz, natürlich. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jep, du sprichst mir aus der Seele. Ich muss allerdings noch ergänzen, dass mit Blick auf Kant Fehler zunächst einmal zu meinen Lasten gehen, was grundsätzlich für alle verbleibenden Fehler im Rahmen dieses Blogs gilt, mit Ausnahme von Fehlern in diesem Satz, natürlich. ;-)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Malte M zu #Logik</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=902&#038;cpage=1#comment-409</link>
		<dc:creator>Malte M</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 22:09:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=902#comment-409</guid>
		<description>Nach dem ich mir nochmal deine Beschreibung durchgelesen habe, wie Kant die Begriffe Analytisch und Synthetisch verwendet,  muss ich sagen dass er anscheinend die Mathematik, oder ihr Wesen (und eventuell damit auch das der Logik an sich) missverstanden hat. Denn die "Erkenntnis" 5+7=12 liegt nicht erst im Audführen der Rechnung 5+7 Begründet, sie liegt bereits im Formalen System der Mathematik (bzw) Zahlentheorie. Zwar "erkennen" wir das ergebnis erst synthetisch, dh. nach Durchführung der Rechnung. Es ist jedoch bereits festgeschrieben, sobald die Axiome und Regeln des Formalen Systems (Beispielsweise der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Principia_Mathematica" rel="nofollow"&gt;Principia Mathematica&lt;/a&gt;) festgeschrieben sind. In diesem Fall existiert eine "Wahrheit"(innerhalb des Formalen logischen Systems, Beweisbarkeit ist das besssere Wort wie Sebastian schon andeutete) also, bevor wir sie kennen (Beispielsweise ob 510511 eine Primzahl ist).
In dem Wikipedia-Artikel zu Principia Mathematica wird übrigens angegeben, dass dort nachgewiesen wurde, dass Kant sich irrte, und die Zahlentheorie weder Empirisch noch apriorisch sei, allerdings verstehe ich die Begründung nicht so ganz.
Interessanterweise ist, obwohl in der Mathematik die von Luhmann erkannte Bedeutung von Gödels Satz bekannt ist, dort der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_der_Mathematik#Formalismus.2C_Deduktivismus" rel="nofollow"&gt;Formalisus&lt;/a&gt; vorherrschend: Dementsprechend gibt es "Wahrheiten" vor dem Hintergrund bestimmter Axiome. Die meisten dieser Wahrheiten sind beweisbar, einige nicht (Unentscheidbare Aussagen nach Gödel). Die Axiome sind auf jeweils höherliegender Metaebenen auch formallogisch herleitbar, allerdings gibt es irgendwo "über" den basalsten Systemen zu natürlichen Zahlen letztendlich eine Grenze (Beispielsweise ist die Unterscheidung 1 0 nicht mehr beweisbar)(siehe &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metamathematik" rel="nofollow"&gt;Methamathematik&lt;/a&gt;
Die Gegenrichtung wäre der mathematische &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intuitionismus" rel="nofollow"&gt;Intuitionismus&lt;/a&gt;. Hier ist die Wahrheit mit dem Beweis gleichbedeutend, was dazu führt dass "Terzium non Datur" nicht mehr funktioniert. Dies ist jedoch auch trotz Gödel wohl nich sehr praktikabel.

Es kommt also letztendlich dabei heraus, das in der Mathematik am Anfang und am Ende die Wahrheit im Dunst des unentscheidbaren verschwindet, das was dazwischen liegt ist jedoch auf logische-formale weise Beschreibbar, was wieder Viabilität bedeutet, da ja keine endgültige Entscheidung getroffen werden kann. Wenn es bei sowas einfachem wie der Mathematik so ist, wie so sollte es bei viel komplexeren Themen anders sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem ich mir nochmal deine Beschreibung durchgelesen habe, wie Kant die Begriffe Analytisch und Synthetisch verwendet,  muss ich sagen dass er anscheinend die Mathematik, oder ihr Wesen (und eventuell damit auch das der Logik an sich) missverstanden hat. Denn die &#8220;Erkenntnis&#8221; 5+7=12 liegt nicht erst im Audführen der Rechnung 5+7 Begründet, sie liegt bereits im Formalen System der Mathematik (bzw) Zahlentheorie. Zwar &#8220;erkennen&#8221; wir das ergebnis erst synthetisch, dh. nach Durchführung der Rechnung. Es ist jedoch bereits festgeschrieben, sobald die Axiome und Regeln des Formalen Systems (Beispielsweise der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Principia_Mathematica" rel="nofollow">Principia Mathematica</a>) festgeschrieben sind. In diesem Fall existiert eine &#8220;Wahrheit&#8221;(innerhalb des Formalen logischen Systems, Beweisbarkeit ist das besssere Wort wie Sebastian schon andeutete) also, bevor wir sie kennen (Beispielsweise ob 510511 eine Primzahl ist).<br />
In dem Wikipedia-Artikel zu Principia Mathematica wird übrigens angegeben, dass dort nachgewiesen wurde, dass Kant sich irrte, und die Zahlentheorie weder Empirisch noch apriorisch sei, allerdings verstehe ich die Begründung nicht so ganz.<br />
Interessanterweise ist, obwohl in der Mathematik die von Luhmann erkannte Bedeutung von Gödels Satz bekannt ist, dort der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_der_Mathematik#Formalismus.2C_Deduktivismus" rel="nofollow">Formalisus</a> vorherrschend: Dementsprechend gibt es &#8220;Wahrheiten&#8221; vor dem Hintergrund bestimmter Axiome. Die meisten dieser Wahrheiten sind beweisbar, einige nicht (Unentscheidbare Aussagen nach Gödel). Die Axiome sind auf jeweils höherliegender Metaebenen auch formallogisch herleitbar, allerdings gibt es irgendwo &#8220;über&#8221; den basalsten Systemen zu natürlichen Zahlen letztendlich eine Grenze (Beispielsweise ist die Unterscheidung 1 0 nicht mehr beweisbar)(siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metamathematik" rel="nofollow">Methamathematik</a><br />
Die Gegenrichtung wäre der mathematische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Intuitionismus" rel="nofollow">Intuitionismus</a>. Hier ist die Wahrheit mit dem Beweis gleichbedeutend, was dazu führt dass &#8220;Terzium non Datur&#8221; nicht mehr funktioniert. Dies ist jedoch auch trotz Gödel wohl nich sehr praktikabel.</p>
<p>Es kommt also letztendlich dabei heraus, das in der Mathematik am Anfang und am Ende die Wahrheit im Dunst des unentscheidbaren verschwindet, das was dazwischen liegt ist jedoch auf logische-formale weise Beschreibbar, was wieder Viabilität bedeutet, da ja keine endgültige Entscheidung getroffen werden kann. Wenn es bei sowas einfachem wie der Mathematik so ist, wie so sollte es bei viel komplexeren Themen anders sein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von Sebastian zu #Logik</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=902&#038;cpage=1#comment-393</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 12:32:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=902#comment-393</guid>
		<description>In diesem Sinne bleiben sie dann auch ein "Glasperlenspiel", eine kontingente Art der Beschäftigung, dem Schach- oder Brettspiel auch in dieser Hinsicht nicht unähnlich. Es muss aber noch einmal festgehalten werden, dass wir es bei "Beweisbarkeit" nicht mit "Wahrheit" zu tun haben!

Nachwort.
"Selbst den Axiomen der Logik, etwa dem Postulat der Widerspruchsfreiheit, fehlt dann ein Realitätskorrelat; denn wenn man beweisen wollte, daß die Welt selbst widerspruchsvoll bzw. widerspruchsfrei existiert, müßte die Beweisführung eben dieses Axiom bereits verwenden." (Niklas LUHMANN: Die Wissenschaft der Gesellschaft, Frankfurt/Main 1992, S. 12.) Diese basale Selbstreferenz jedes mathematisch-logischen Systems läßt sich (spätestens) seit Gödel nicht mehr ignorieren; jedes formale System solcher Art ist unvollständig: "Alle widerspruchsfreien axiomatischen Formulierungen der Zahlentheorie enthalten unentscheidbare Aussagen." (Douglas HOFSTADTER: Gödel. Escher, Bach. Ein endlos geflochtenes Band, ¹¹2007, S. 19.), Gödel zeigte letztlich, "(...) daß Beweisbarkeit ein schwächerer Begriff ist als Wahrheit, unabhängig davon, um welches axiomatische System es sich handelt." (ebd., S. 21).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Sinne bleiben sie dann auch ein &#8220;Glasperlenspiel&#8221;, eine kontingente Art der Beschäftigung, dem Schach- oder Brettspiel auch in dieser Hinsicht nicht unähnlich. Es muss aber noch einmal festgehalten werden, dass wir es bei &#8220;Beweisbarkeit&#8221; nicht mit &#8220;Wahrheit&#8221; zu tun haben!</p>
<p>Nachwort.<br />
&#8220;Selbst den Axiomen der Logik, etwa dem Postulat der Widerspruchsfreiheit, fehlt dann ein Realitätskorrelat; denn wenn man beweisen wollte, daß die Welt selbst widerspruchsvoll bzw. widerspruchsfrei existiert, müßte die Beweisführung eben dieses Axiom bereits verwenden.&#8221; (Niklas LUHMANN: Die Wissenschaft der Gesellschaft, Frankfurt/Main 1992, S. 12.) Diese basale Selbstreferenz jedes mathematisch-logischen Systems läßt sich (spätestens) seit Gödel nicht mehr ignorieren; jedes formale System solcher Art ist unvollständig: &#8220;Alle widerspruchsfreien axiomatischen Formulierungen der Zahlentheorie enthalten unentscheidbare Aussagen.&#8221; (Douglas HOFSTADTER: Gödel. Escher, Bach. Ein endlos geflochtenes Band, ¹¹2007, S. 19.), Gödel zeigte letztlich, &#8220;(&#8230;) daß Beweisbarkeit ein schwächerer Begriff ist als Wahrheit, unabhängig davon, um welches axiomatische System es sich handelt.&#8221; (ebd., S. 21).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentare von fellzwerg zu #Logik</title>
		<link>http://sebastian-ploenges.com/blog/?p=902&#038;cpage=1#comment-320</link>
		<dc:creator>fellzwerg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 08:09:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.sebastian-ploenges.com/blog/?p=902#comment-320</guid>
		<description>Der Entwurf eines Kalküls ähnelt dem Entwurf eines Brettspiels. Wie derjenige, der ein Brettspiel entwirft, nicht annehmen muss, dass die Spielfiguren etwas Realem entsprechen würden, muss diejenige, die ein Kalkül entwirft, nicht annehmen, dass die Ausdrücke des Kalküls etwas Realem entsprechen würden. Mit anderen Worten, bestenfalls Spielfiguren bzw. Ausdrücke müssen als gegeben angenommen werden, nicht aber Zahlen, Mengen oder dergleichen.

Eine Annahme im Kalkül ist im Übrigen immer ein formaler Ausdruck des Kalküls, nicht mehr und nicht weniger. Sie ist nicht zu verwechseln mit den Annahmen, die man im Alltag macht. Letztere können und sollen auch nicht im Kalkül gerechtfertigt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Entwurf eines Kalküls ähnelt dem Entwurf eines Brettspiels. Wie derjenige, der ein Brettspiel entwirft, nicht annehmen muss, dass die Spielfiguren etwas Realem entsprechen würden, muss diejenige, die ein Kalkül entwirft, nicht annehmen, dass die Ausdrücke des Kalküls etwas Realem entsprechen würden. Mit anderen Worten, bestenfalls Spielfiguren bzw. Ausdrücke müssen als gegeben angenommen werden, nicht aber Zahlen, Mengen oder dergleichen.</p>
<p>Eine Annahme im Kalkül ist im Übrigen immer ein formaler Ausdruck des Kalküls, nicht mehr und nicht weniger. Sie ist nicht zu verwechseln mit den Annahmen, die man im Alltag macht. Letztere können und sollen auch nicht im Kalkül gerechtfertigt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
