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Die Erziehung der nächsten Gesellschaft bleibt ratlos“


Wäh­rend im Netz-Feuilleton noch der Jar­gon der hier kürz­licht dis­ku­tier­ten 15 The­sen Dirk Ba­eckers Ge­gen­stand wort­ge­wal­ti­ger Kri­tik ist, die Form der Kri­tik ih­rer­seits Kri­tik er­fährt und das wie­derum eine ganze Kas­kade kon­tro­ver­ser Kom­men­tare und Be­ob­ach­tun­gen nach sich zieht, legt Ba­ecker eine wei­tere These nach – und er­höht da­mit auf ins­ge­samt sech­zehn. In­ter­es­san­ter­weise be­zieht sich die nach­ge­reichte These auf Er­zie­hung. Wei­ter­le­sen

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Der Weise hängt an keiner Idee“

Ein Video-Fundstück. Glei­cher­ma­ßen pas­send als Ape­ri­tif oder An­schluss zum vor­an­ge­gan­ge­nen Ar­ti­kel, der un­ter In­kauf­nahme ei­nes Um­wegs über China die siebte der fünf­zehn The­sen Dirk Ba­eckers zur Com­pu­ter­ge­sell­schaft nä­her be­leuch­tet. Im vor­lie­gen­den In­ter­view mit Alex­an­der Kluge re­fe­riert Ba­ecker im Rah­men der dctp.tv-Themenschleife „Nach­rich­ten vom Rie­sen China“ zen­trale Be­griffe der Ar­beit des fran­zö­si­schen Si­no­lo­gen und Phi­lo­so­phen François Jullien.

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Eine neue Kunst für eine neue Gesellschaft?“


Eine (Ver-)Sammlung von Ge­dan­ken zur Kunst der nächs­ten Ge­sell­schaft. Im An­schluss an die jüngst on­line pu­bli­zier­ten The­sen Dirk Ba­eckers, eine daran an­schlie­ßende Be­mer­kung von Arne zur Funk­tion von Mu­sik in der Ro­man­tik so­wie un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Tat­sa­che, dass die siebte der fünf­zehn The­sen, eben jene zur Kunst, kurz nach der Pu­bli­ka­tion eine nicht un­er­heb­li­che Übe­r­ar­bei­tung er­fah­ren hat. Zu­gleich: Die Spur ei­nes Ge­dan­ken­spiels (un­ter In­kauf­nahme ei­nes Um­wegs über China). Und nicht zu­letzt: die grobe Skizze ei­ner not­wen­di­gen Über­set­zung. Wei­ter­le­sen

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Baecker: „15 Thesen zur nächsten Gesellschaft“

Perspektive
Dirk Ba­eckers kon­den­sier­tes The­sen­pa­pier „Zu­kunfts­fä­hig­keit: 15 The­sen zur nächs­ten Ge­sell­schaft“ bün­delt in we­ni­gen Sät­zen die theo­re­tisch re­le­van­ten Pro­gno­sen zur „nächs­ten Ge­sell­schaft“ und ih­rer wich­tigs­ten Sub­sys­teme – so­wie mög­li­cher Im­pli­ka­tio­nen für Tech­nik, Mo­ral und Re­fle­xi­ons– oder Ne­ga­ti­ons­for­men. Wei­ter­le­sen

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(Lern–)Räume der nächsten Gesellschaft.
Ein Rückblick auf das Bremer EduCamp


Am letz­ten Wo­chen­ende, am 18. und 19. März, fand in Bre­men das siebte Edu­Camp im deutsch­spra­chi­gen Raum statt. Es han­delte sich da­bei um eine kennt­nis­reich und pas­sio­niert or­ga­ni­sierte Un­kon­fe­renz, für de­ren Er­mög­li­chung dem Team um Tho­mas Bern­hardt Dank und Re­spekt ge­bührt. Nach und nach be­gin­nen die Do­ku­men­ta­tion und Auf­ar­bei­tung des Bar­camps.
Ich möchte im fol­gen­den Bei­trag kurz auf ei­nen As­pekt ein­ge­hen, der mei­nes Er­ach­tens ent­schei­dend zum Ge­lin­gen der Ver­an­stal­tung beige­tra­gen hat und an dem ex­em­pla­risch für die Zu­kunft – nicht nur der Edu­Camps! – ge­lernt wer­den kann: Raum. Ein Be­griff, der ge­gen­wär­tig und quer durch alle Dis­zi­pli­nen eine un­er­war­tete Re­nais­sance er­lebt und mit des­sen Ver­wen­dung man sich große Hy­po­the­ken ein­han­delt. Im Fol­gen­den sei da­her un­ter Be­zug auf „Raum“ nicht nur (aber auch) von arch­ti­tek­to­ni­scher Um­ge­bung die Rede, son­dern von Um­ge­bun­gen in ei­nem er­wei­ter­ten Sinne: Ich schlage vor, Raum als Me­dium zu be­grei­fen, dass Form–Bil­dun­gen ge­stat­tet – eine Les­art, die di­gi­tale Räume ex­pli­zit nicht aus­schließt und die Un­ter­schei­dung von Analog/Digital von vorn­her­ein zu un­ter­lau­fen ver­sucht. Wei­ter­le­sen

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Strategie


„Was die Al­ten ei­nen klu­gen Kämp­fer nann­ten, ist je­mand, der nicht nur ge­winnt, son­dern sich da­durch aus­zeich­net, mü­he­los zu ge­win­nen.“ (Sun-Tzu)
Oder: Was man von grie­chi­schen Berg­räu­bern und chi­ne­si­schen Ge­ne­rä­len über Stra­te­gie ler­nen kann. Ei­nige be­den­kens­werte Fund­stü­cke und Über­le­gun­gen – nicht nur für Päd­ago­gen. Wei­ter­le­sen

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Humor als elaborierte Form


Ei­gent­lich hätte hier schon lange ein Ar­ti­kel zum Ver­hält­nis von Hu­mor und (Post-) Iro­nie ei­ner­seits so­wie aus­dif­fe­ren­zier­ter Dys­funk­tio­na­li­tät an­de­rer­seits er­schei­nen sol­len. Ers­tere könn­ten näm­lich, we­nigs­tens nä­he­rungs­weise, als eine spie­le­ri­sche Art des Um­gangs mit letz­te­rer be­grif­fen werden.

Nun hat Ste­fan Schulz von den Bie­le­fel­der So­zi­al­theo­ris­ten mir diese Auf­gabe glück­li­cher­weise ab­ge­nom­men – und eine äußerst le­sens­werte Ana­lyse zur sub­ver­si­ven An­eig­nung meh­re­rer So­li­da­ri­täts­de­mons­tra­tio­nen und –kund­ge­bun­gen für den zu­rück­ge­tre­te­nen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter und fri­schen Nicht-Doktor Karl-Theodor zu Gut­ten­berg ge­lie­fert. Wei­ter­le­sen

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Mittelalterliche Textgepflogenheiten

scriptor, copierend

Mit­tel­al­ter­li­che Text­ge­pflo­gen­hei­ten, die das Buch selbst wie ei­nen Au­tor spre­chen las­sen, ha­ben den Buch­druck nicht über­lebt. Es wäre also nicht ganz ab­we­gig, sie wie­der­auf­zu­grei­fen, denn schließ­lich stammt, je­den­falls wo es ›wis­sen­schaft­lich‹ zu­geht, nur sehr we­ni­ges, was in ei­nem Buch zu le­sen ist, von dem Au­tor selbst.“ (Luh­mann) Wei­ter­le­sen

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Dysfunktionalität als Funktion

labor, teuffel
Kann ein ge­mäß ei­ge­ner Re­fle­xi­ons­se­man­tik und Selbst­be­schrei­bung nicht län­ger funk­tio­nal ope­rie­ren­des (Sub-) Sys­tem eben die­ses la­tente Nicht­funk­tio­nie­ren zum An­lass ei­ge­nen Ope­rie­rens ma­chen? Ohne Zwei­fel. Aber was be­deu­tet das für die Re­fle­xi­ons­se­man­tik? Und für die Theo­rie­form funk­tio­na­ler DIf­fe­ren­zie­rung, die sich ih­rer im­pli­zit be­dient? Ein ar­chi­vier­ter Kom­men­tar zu Enno Al­jets’ Wis­sen­schaft 2.0 bei den So­zi­al­theo­ris­ten.
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