Permalink

2

Bots & Baustellenprinzip

Ein kurzer Werkstattbericht im Sinne der „always beta“-Philosophie

(ein vollständiger Bericht folgt im ePUSH-Blog, wenn das Vorhaben geglückt ist).

Das Problem ist schnell erklärt: Im *mms steht neuerdings dank Ole ein Buzzer, an dem interessierte Studierende per Knopfdruck Antworten auf die Frage des Tages geben können; weil wir die vermeintliche Grenze zwischen „Realität“ und „Virtualität“ ja bekanntlich nicht so rigoros ziehen (und in Folge dessen auch weitgehend derealisierungsangstfrei leben), funktioniert das Prinzip online wie offline. Zusätzlich informiert ein Twitteraccount über die aktuelle Frage.

Der nächste Schritt lag auf der Hand:

Und was die Arbeit im fünften Stock so großartig macht: dass fixe Ideen schnell konkrete Formen annehmen:

Gesagt – getan. Zumindest den ersten Schritt:

Mit „Yahoo Pipes“ lassen sich RSS-Feeds erstellen, indem die Twitter-Suche nach definierten Begriffen gescannt wird (in unserem Fall: „@epush_buzzer“) und die Ergebnisse weiter gefiltert werden (beispielsweise nach unseren beiden Antwortoptionen: „ja“ oder „nein“).

Die Feeds stehen jetzt also bereit und können als Input für eine (vermutlich) simple Routine genutzt werden, die Drupal interpretieren muss: IF „Feed=yes“ THEN „+1 für JA“ bzw. IF „Feed=no“ THEN „+1 für NEIN“. Leider kenne ich Drupal nicht – die Baustelle braucht Jonas oder entsprechend hilfreiche Kommentare.

Zusammengefasst und schnell visualisiert (es fehlen die roten Bereiche):


Permalink

0

Netznotiz #2

Twitterthese *2: „Die Form einer Nachricht ist immer auch die Nachricht einer Form.“ (vgl. hier)

Okay: Ich habe meinen Frieden mit Twitter gemacht. Der Test läuft folglich auch nach Abschluss der ersten Phase weiter: Keine absolute Resignation nach gut einer Woche. Langzeitstudie fokussiert. Bin gespannt, welche Bedeutung Microblogging in der näheren Zukunft erlangen wird – scheint mir sehr Mashup-tauglich und rückt damit hinsichtlich seiner Relevanz vielleicht in die Nähe der „Horizon-Report„-Szenarien? Wir werden sehen und wollen das ganze Konzept auch nicht vorschnell überbewerten – witzig ist in diesem Zusammenhang übrigens die Geschichte vom gefaketen Suhrkamp-Zwitscherer. Smells like Kommunikationsguerilla… Ein letzter Zusatz: Nutzung rudimentärer Sätze steigt exponential (vgl. meine Twitterthese *1). Tut mir vielleicht mal ganz gut. Außerdem geschieht auch noch sowas: #Twitter #Microblogging #Medium #Fundsachen #Netzleben