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(Lern–)Räume der nächsten Gesellschaft.
Ein Rückblick auf das Bremer EduCamp


Am letzten Wochenende, am 18. und 19. März, fand in Bremen das siebte EduCamp im deutschsprachigen Raum statt. Es handelte sich dabei um eine kenntnisreich und passioniert organisierte Unkonferenz, für deren Ermöglichung dem Team um Thomas Bernhardt Dank und Respekt gebührt. Nach und nach beginnen die Dokumentation und Aufarbeitung des Barcamps.
Ich möchte im folgenden Beitrag kurz auf einen Aspekt eingehen, der meines Erachtens entscheidend zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat und an dem exemplarisch für die Zukunft – nicht nur der EduCamps! – gelernt werden kann: Raum. Ein Begriff, der gegenwärtig und quer durch alle Disziplinen eine unerwartete Renaissance erlebt und mit dessen Verwendung man sich große Hypotheken einhandelt. Im Folgenden sei daher unter Bezug auf „Raum“ nicht nur (aber auch) von archtitektonischer Umgebung die Rede, sondern von Umgebungen in einem erweiterten Sinne: Ich schlage vor, Raum als Medium zu begreifen, dass Form-Bildungen gestattet – eine Lesart, die digitale Räume explizit nicht ausschließt und die Unterscheidung von Analog/Digital von vornherein zu unterlaufen versucht. Weiterlesen