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#Esposito

Ich bin soeben bei der Lektüre des äußerst empfehlenswerten Sammelbandes „Was ist ein Medium?“[1. MÜNKER, Stefan, ROESLER, Alexander (Hg.): Was ist ein Medium, Frankfurt/Main 2008.] auf den Aufsatz von Elena Esposito gestoßen.[2. ESPOSITO, Elena: Die normale Unwahrscheinlichkeit der Medien: der Fall des Geldes, S. 112 – 130.] gestoßen. Sie beginnt mit der Feststellung, dass wir gegenwärtig über eine Vielzahl von Medientheorien verfügen, ohne eine echte Theorie des Mediums zu haben.[3. Vgl. ebd, S. 112.] Im Anschluß votiert Esposito für einen abstrakten Medienbegriff, der von Dringlichkeiten und scheinbaren Selbstverständlichkeiten Abstand nehmen kann – jenseits von unterkomplexen Vorstellungen des Mediums als Kanal.[4. Ebenda.] Wir werden auf diesen Aufsatz zurückkommen – zunächst ein Hinweis auf einen Vortrag Espositos vom 21.05.2008 im Rahmen des Bochumer Kolloquiums Medienwissenschaft.

Post Scriptum: Auch Friedrich Kittler gehörte zu den Referenten der Tagung. Sein Beitrag „Ontologie der Medien“ findet sich hier.


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